Atemtherapie

 

Der Atem ist am intensivsten mit allen Ebenen des Menschen verknüpft. In der Tiefe des Stammhirns laufen alle Informationen, die im Körper oder Gehirn entstehen zusammen.

Jeder kleine Reiz von außen oder innen, verändert unseren Atem. Und nach dem uralten hermetischen Gesetz (innen wie außen und oben wie unten) kann man auch umgekehrt mit dem Atem alle Bereiche im Körper harmonisieren.

Ich passe die Atemübungen Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Gesundheitszustand an und Sie können in aller Ruhe zu Hause üben und Ihren eigenen Fortschritt sehen, fühlen und unterstützen.

 

Die Atmung, die meist unwillkürlich abläuft, lässt sich auch gezielt beeinflussen und den Bedürfnissen anpassen. Die Atmung wirkt auf den Körper und die Psyche.

Es bestehen mechanische und nervale Verbindungen zwischen der Atembewegung und den Körperorganen, sowie ihrer Funktionen.

Der Atem wirkt auf die Herzfunktion, den Blutkreislauf, die Sauerstoffversorgung und Kohlendioxidentsorgung, den Säure-Basen-Haushalt, den Stoffwechsel und die Körperhaltung.

Aber die Atmung hat auch Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, die Bewußtseinsvorgänge, das Unterbewusstsein und die Gefühlsstruktur.

 

In der Tradition es Yoga werden die Atemtechniken als Pranayama bezeichnet. Hier werden verschiedene Atemtechniken angewandt, die auf Zwerchfell, Brust, Bauch- und Beckenbodenmuskulatur wirken.

Durch das praktizieren dieser Techniken erhöht sich zuerst die Sensibilität unserer Atmung gegenüber und unbewußte Atemmuster werden bewusst.

So führt zum Beispiel Angst zu einer flacheren Atmung und einer anderen Körperhaltung, Erschrecken zu einem Atemanhalten, Erleichterung zu einem tiefen Durchatmen oder Aufatmen. Bestimmte Gewohnheitsmuster, können durch die Atmung verändert werden. Die Atmung kann als Bindeglied zwischen körperlichen Vorgängen und geistigen Prozessen genutzt werden.

Das Pranayama ist eine der ältesten Formen der Atemtherapie und geht bis auf die Upanishaden zurück (ca. 700 v. Chr.).