Yoga
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Yogastunde 23./24.11.

Diese Woche möchte ich euch etwas ganz anderes ans Herz legen.

Vielleicht ist es euch möglich jeden Tag 2 oder 3 Yogahaltungen zu praktizieren und dann jeden Tag wieder die Gleichen. Praktiziert jede Haltung in ganz großer Achtsamkeit und betrachtet euren Körper innerlich dabei.

Schaut ob sich die rechte und linke Körperhälfte gleich anfühlt, oder was ihr tun könnt um beide Seiten auszugleichen. Betrachtet was eure Atmung während der Haltung macht und wie ihr euch in der jeweiligen Haltung fühlt.

Beginnt wieder mit der

  • Atemlenkung, Pranayama, schaut mal welches Atemverhältnis euch gut liegt, und wie viele Atemzüge ihr ohne innere Anspannung ausführen könnt.

Dann entscheidet euch für einfache Haltungen, die euren Körper nicht überfordern oder erleichtert euch die Haltungen. Achtet darauf, dass alle Bewegungen exakt, ausgeführt werden und beobachtet wo ihr geraden Bewegungen ausweicht. Versucht wirklich jede Abweichung zu spüren.

  • Beginnt mit Tadasana, dem aufrechten Stand. Stellt hierzu die Füße zusammen, streckt die Arme seitlich nach unten Richtung Boden. Die Handflächen weisen Richtung Oberschenkel. Verteilt das Gewicht gleichmäßig auf die Füße und auf den Füssen. Öffnet die Kniekehlen, zieht die Kniescheiben hoch, spannt die Gesäßmuskulatur an und zieht den unteren Bauch nach innen. Dann hebt ihr noch das Brustbein an. Der Kopf ist gerade und der Blick auch. Versucht in dieser Position alle Rückmeldungen des Körpers wahrzunehmen. Bleibt hier maximal 6 Atemzüge.

Danach wählt ihr nur so viele Haltungen aus den folgenden, wie es für euch an jedem Tag möglich ist, ohne Körper, Zeit, Konzentration, Geist, Atmung … zu überfordern.

Weniger ist hier wirklich mehr.

  • im Yogasitz oder Fersensitz mit geöffneten Knien Vorbeuge nach rechts, links und zur Mitte
  • die Vorübungen zum Hund, die wir im letzten Block für Rücken und Schulter praktiziert haben: Yoga mudra mit Armen hinten und vorne; Fersensitz mit geöffneten Knien, Arme weit vor, Brustbein zum Boden bringen;  4-Füßler Stand, Arme vorschieben, Brustbein Richtung Boden
  • Schulterbrücke, teilt beim zurückkommen die Armbewegung um die Ausatmung etwas zu verlängern.
  • gedrehte Kopf-Kniehaltung, Sitz gegrätscht, einen Unterschenkel nach innen abwinkeln, Ferse zum Damm, zu dem Bein hin drehen, den inneren Unterarm zum Boden bringen und dann den Oberkörper zum gestreckten Bein hinbewegen, dann den anderen Arm in einem weiten Bogen von oben zum Fuß bringen.
  • Hund, auf Kopf in der Halsgrube und Fersen Richtung Boden, Augenmerk zum weit durchgebogenen Rücken.
  • Vorbeuge mit gegrätschten Beinen im Stehen, Hände laufen in der Mitte durch oder greifen die Zehen, Kopf angehoben oder am Boden abgelegt
  • Taube, Augenmerk auf die Hüfte und das Absetzen neben dem angewinkelten Bein.
  • Baumhaltung ein Fuß oberhalb des Knies abstützen, Becken gut aufrichten, Hände vor der Brust zusammen oder wie bei der Berghaltung nach oben über den Kopf schieben
  • Pflug, Arme hinter dem Kopf, schräg auseinander, Fußspitzen im Handteller abstellen
  • 4 Füßler Stand, Kopf am Boden, Hände und Kopf bilden ein Dreieck, Druck auf den Kopf geben, indem ihr die Beine durchstreckt und mit den Füßen ranlauft, bis der Rücken gerade ist.
  • Apanasana
  • Rückenlage, Shavasana
  • Atemlenkung, Pranayama

Ich wünsche euch Freude und einen ruhigen Geist bei den Haltungen.

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