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Peter Lindbergh

Der Fotograf Peter Lindbergh ist am 03.09.2019 gestorben. Sein Anliegen war es immer den Menschen, sein Innerstes im Bild zu finden und sein Wesen darzustellen.

Er sagte einmal: „Wenn man die Courage hat, man selbst zu sein, dann ist man schön.“

Wer bist Du? Lebst Du wer Du bist? Dürfen andere an Deiner Schönheit teilhaben?

 

Menschsein – Ernährungsnaturell

Unsere Art mit dem Leben umzugehen, unser Körperbau und unsere Vorlieben und Verhaltensmuster helfen uns unsere Konstitution zu erkennen.

Gehören wir mehr zum Ernährungsnaturell, dann gehören wir vom Ayurveda zum Kapha Typ. Unsere Helfersteine sind am ehesten der Sodalith, Lapis Lazuli, Dumortierit oder der Saphir. In der Homöopathie denken wir an Calcium carbonicum, Lycopodium oder Graphites. Wir brauchen Ruhe und Lebensgenuss, wir suchen Sicherheit, sind realistisch, ökonomisch  und praktisch. Der Verstand will immer mitreden. Der Körperbau ist grober, größer und rundlicher.

Menschsein – Empfindungsnaturell

Unsere Art mit dem Leben umzugehen, unser Körperbau und unsere Vorlieben und Verhaltensmuster helfen uns unsere Konstitution zu erkennen.

Gehören wir mehr zu den Denk- und Empfindungstypen, dann gehören wir vom Ayurveda zum Vata Typ. Unsere Helfersteine sind am ehesten der Bernstein, Zitronenchrysopras, Mondstein oder der Selenit. In der Homöopathie denken wir an Pulsatilla, Ignatia oder Natrium muriaticum. Wir brauchen Nähe, eine harmonische Umgebung, sind gerne in der Natur, machen uns über alles Gedanken und lernen gerne. Wir sind emphatisch und haben oft ein Helfersyndrom. Unsere Stärken sind aber auch die Empathie, das Einfühlen können, die Hilfsbereitschaft und die Geduld. Der Körperbau ist zarter und kleiner. Wir brauchen Menschen, Tiere und Natur um uns.

Menschsein – Bewegungsnaturell

Unsere Art mit dem Leben umzugehen, unser Körperbau und unsere Vorlieben und Verhaltensmuster helfen uns unsere Konstitution zu erkennen.

Gehören wir mehr zu den Tat- und Bewegungstypen, dann gehören wir vom Ayurveda zum Pitta Typ. Unsere Helfersteine sind am ehesten der Granat, Jaspis, Dumotierit oder Saphir. In der Homöopathie denken wir an Nux vomica, wir bewegen uns gerne und laufen lieber vor den Problemen weg, als sie auszusitzen. Unsere Stärken sind Mut, praktische Fähigkeiten, gute Beobachtung, Stärke. Der Körperbau ist groß, schmal und stabil. Wir sind Freiheitsliebend und brauchen Gewohnheiten.

 

 

Übungsabend Gesichts-, Fußlesen und ein paar Steine

Am 15.08. suchen wir uns ein paar wichtige Punkte vom Gesichtslesen aus und vertiefen diese und ergänzen das Bild mit ein paar Steinen.  Aber auch für Neues ist Zeit. Wir betrachten die  Füße und üben auch hier in wenigen Sätzen die wichtigen Details eines Fußes  zu erfassen und eine Kurzanalyse zu formulieren.

Zu dem Übungsabende können auch Teilnehmer ohne vorherige Erfahrung kommen.

Der Abend geht von 18.00 – 20.00 Uhr, vielleicht auch 20.30 Uhr 🙂 und kostet 25 Euro.

Dost – Pflanze des Monats

Die Natur stellt uns so viele Köstlichkeiten zur Verfügung und es ist egal, ob wir das in die Kräuterheilkunde, die Ernährungswissenschaften oder einfach nur ins Genießen des Mensch seins, einordnen.

Für mich steht im Moment der Dost (Origanum vulgare)  im Mittelpunkt und somit alles, was man Tolles aus ihm zaubern kann.

Dost – Origanum vulgare

Der Dost hat viele Namen: 

Badkraut, Berghopfen, Bergmime, Brauner Dost, Dosten, Echter Dost, Frauendost, Koschtets, Lungenkraut, Orantkraut, Wilder Dost, Wilder Majoran, Wohlgemut;

Drogenname (in der Apotheke): Origani herba;

Vorkommen: Er wächst auf nährstoffreichem, kalkhaltigen Boden in voller Sonne.

Blütezeit: Juni – September;

Sammelgut: blühende Kraut;

Sammelzeit: vor und während der Blütezeit;

Inhaltsstoffe: 

ätherisches Öl, ß-Bisabolen, Bitterstoffe, Borneol, Carvacrol, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Karvakol, Sterine, Terpen, Thymol;

Heilwirkung:

antiseptisch (antibakteriell und pilzhemmend: vor allem das Thymol und Carvacrol), appetitanregend, blähungstreibend, entwässernd, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, Nervensystem stimulierend, bei rheumatischen Erkrankungen, stoffwechselanregend, regt den Gallefluß an.

Tee: 

2 Tl Kraut mit ¼ l Wasser überbrühen. 10 Min ziehen lassen. 3 Tassen am Tag sind ausreichend, aber man kann auch mehr trinken.

Der Tee hilft bei asthmatischen Verkrampfungen der Bronchien und bei chronischem Schnupfen. Zum Gurgeln kann man den Tee bei Mundfäule, Entzündungen der Zunge und Mandelentzündungen verwenden. Bei Blähungen, Krämpfen, Durchfall, Koliken, Husten Menstruationsbeschwerden, Harnverhalten, Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen, Bindehautentzündung und Nervenschwäche ist er ebenfalls hilfreich.

Inhalieren: 

Bei asthmatischen Verkrampfungen der Bronchien und bei chronischem Schnupfen kann der frisch gebrühte Tee auch inhaliert werden.

Umschläge: 

Das Kraut wird hierfür überbrüht und als Umschlag aufgelegt um bei verspannten und verhärteten Muskeln zu helfen. Die Umschläge helfen aber auch bei der Wundbehandlung.

Bad: 

Will man die innere Wirkung des Dosttees noch äußerlich unterstützen, werden 100g Dost mit einem Liter Wasser aufgekocht, etwas ziehen gelassen und der abgeseihte Tee dem Badewasser zugefügt. Besonders hilfreich ist dies bei chronischem Husten, Bronchitis und Keuchhusten.

Kraut: 

Das Essen von frischem Kraut morgens nüchtern, verbessert die Milchbildung und bringt ein frohes Gemüt.

Öl: 

Das Dostöl kann bei Zahn und Gelenkschmerzen verwendet werden. 

Küche: 

Ganze Zweige in Olivenöl oder Essig.

Der Dost wird als Gewürz gerne zu dunklem Fleisch, zu Soßen, bei Wursterzeugnissen und in allen italienischen Speisen verwendet. Auf das Grillgut aufgelegte Stengel ergeben einen unaufdringliches Aroma.

Oliven in ein Glas geben, mit einer Mischung aus Olivenöl, Zitronensaft, Thymian, Pfeffer, und reichlich Dost übergießen und eine Woche ziehen lassen.

Kosmetik: 

Mit dem Liter Dosttee, wie unter Bad beschrieben, kann man auch die Haare spülen.

Sonstiges: 

Bei allen Reinigungsritualen kommt dem Dost eine große Bedeutung zu. Dost vertreibt Fremdenergien. Dies gilt für Räucherungen aber auch beim Aufhängen von Dostbüscheln. Dass der Dost dem Neugeborenen mit in die Wiege gelegt wurde hat seinen Ursprung darin, dass Maria aus dem Kraut ein Lager für Jesus bereitet hat. Der Name Origanum kommt aus dem griechischen und setzt sich aus Berg und Schmuck zusammen. Dost kommt aus dem Althochdeutschen

Steinheilkunde Aventurin

Der Aventurin schenkt uns Unbeschwertheit! Er hilft uns,  immer wiederkehrende Gedankenkreise loszulassen, mit Stress besser umgehen zu können und Nervosität zu verringern. Er hilft auch der Haut, besser mit dem Sonnenlicht zurecht zu kommen. In vielen anderen körperlichen Bereichen ist er uns eine Unterstützung.

Steinheilkunde Amethyst

Die Steine sind die ältesten Strukturen hier auf Mutter Erde. Sie sind lebendig, wirken durch ihre Schwingung, Farbe, Form, Struktur, Bestandteile und das in Wechselwirkung mit ihrem Träger.

Neben der Pflanzenheilkunde ist die Steinheilkunde die älteste naturheilkundliche Behandlungsart. Sie hat so viele Facetten, wie es Menschen gibt. Es ist möglich, Körper, Geist und Seele zu behandeln, zu unterstützen in Einklang zu bringen.

Wenn wir ein paar Steine kennen lernen, können wir uns auch hier eine „Hausapotheke“ zu legen. Es ist spannend, die Steine und ihre Wirkungen zu fühlen, die Steine zu spüren, sich von ihnen helfen zu lassen. Es ist gut zu wissen, wie man sie pflegen kann und wie sie uns lange erhalten bleiben. Machen Sie sich auf die Suche nach den Steinen, die gerade wichtig für Sie sind.

Monarde – Indianernessel – Goldmelisse

Es ist wieder so weit! Sie blüht so wunderschön!

Sie gilt als hervorragendes Teekraut, kann aber auch zum Würzen von Getränken, Salaten und Fleischgerichten genutzt werden. Ihre frischen Blätter verfeinern Salate. Die Goldmelisse eignet sich sowohl für Gemüsesalate als auch für Obstsalate. Sie hat einen frischen, leicht zitrusartigen und minzartigen Geschmack und harmoniert sehr gut mit Pfefferminze. Die getrockneten Blätter und Blütenköpfe der Goldmelisse können überbrüht werden und ergeben einen sehr guten Tee. Für einen Tee (250 ml) benötigt man entweder 2 Gramm des getrockneten Krauts oder eine halbe Hand voll frischer Blätter. Goldmelissentee war zur Zeit der Boston Tea Party ein günstiger und beliebter Ersatz für schwarzen Tee.

Goldmelisse als Heilkraut

Die auch als scharlachrote Indianernessel bekannte Goldmelisse war den europäischen Heilkundigen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts kaum bekannt. Bis heute spielt die Goldmelisse in der europäischen Pflanzenheilkunde keine allzu große Rolle. In der indianischen Medizin hatte die Pflanze jedoch einen hohen Stellenwert in der Behandlung von inneren und äußeren Erkrankungen. Sie nutzten die Monarden um Infektionen und Entzündungen im Haut- und Mundbereich zu lindern. Bekannt ist, dass die Indianer Umschläge zubereitet haben, die direkt auf die Haut und auf kleinere Wunden gelegt worden ist. Die Blätter der Goldmelisse enthalten  Thymol, Terpinen und Cymen sowie die bioaktiven Komponenten Thymoquinon und Thymohydroquinon in den Zellen der Blätter und Blüten. Heute wird die Goldmelisse mit verschiedenen Heilwirkungen in Verbindung gebracht:

Sie wirkt antioxidativ, blähungswidrig, harn- bzw. ausschwemmungsfördernd, stimulierend, verbessert die Blutzirkulation, ist leicht fiebersenkend, antiseptisch, wurmabtötend, schweißtreibend, schleimlösend und antiviral.

Holunder – Pflanze des Monats

Die Natur stellt uns so viele Köstlichkeiten zur Verfügung und es ist egal, ob wir das in die Kräuterheilkunde, die Ernährungswissenschaften oder einfach nur ins Genießen des Mensch seins, einordnen.

Für mich steht im Moment der Holunder im Mittelpunkt und somit alles, was man Tolles mit den Blüten zaubern kann.

Schwarzer Holunder – Sambucus nigra

 

Holunderblüten im Pfannkuchenteig: 

¼ l Milch mit 200 g Mehl und einem Ei verquirlt, die gewaschenen Holunderblüten mit der Blütenseite eintauchen und in der Pfanne rausbacken.

Essig: 

Holunderblüten in eine Flasche füllen mit Essig übergießen, 14 Tage in der Sonne stehen lassen, abseihen und in Fläschchen abfüllen.

Holunderblütensirup:

15 Blütendolden mit 1 l warmen Wasser übergießen, 12 Std. – 24 Std. ziehen lassen, abseihen, mit 600 – 1000 g Zucker und 35 g Zitronensäure aufkochen, evtl. auch Zitronensaft oder Zitronenstückchen dazu geben. Heiß in Flaschen oder Schraubgläser abfüllen.

Holunderblütenlikör: 

15 Blütendolden mit 1 l warmen Wasser übergießen, 12 Std. – 24 Std. ziehen lassen, abseihen, mit 500 – 700 g Zucker und 35 g Zitronensäure aufkochen, evtl. auch Zitronensaft oder Zitronenstückchen dazu geben, abkühlen lassen und mit der gleichen Menge Korn mischen und in Flaschen abfüllen. Am besten dann noch 4 –6 Wochen stehen lassen bevor man ihn probiert

Holunderblütengelee: 

15 Blütendolden mit 1 l warmen Wasser übergießen, 12 Std. – 24 Std. ziehen lassen, abseihen, mit 1 kg Gelierzucker aufkochen und Zitronenstückchen, -saft oder Zitronensäure zufügen und in Schraubgläschen abfüllen.

 

Es gibt noch ganz viele leckere Varianten, den Holunder zu nutzen. Probieren Sie doch selber ein paar aus.

Sie dürfen mir auch gerne Ihre erprobten Rezepte zuschicken oder mir Ihre Erfahrungen mitteilen. Viel Spaß mit der Natur und allem was Sie daraus zaubern.